Zu wenige Vitamine sind nicht gut – zu viele aber auch nicht!
Die Gefahr der Überdosierung.
In der Welt der Nahrungsergänzung herrscht oft der gefährliche Glaube: „Viel hilft viel“. Doch während ein Mangel schädlich ist, kann das andere Extrem ebenso riskant sein. Wahre Gesundheit liegt im Gleichgewicht.

Mehr ist nicht immer besser.
Vitamine sind lebensnotwendig, aber sie greifen extrem tief in unsere biochemischen Prozesse ein. Wenn wir dem Körper massiv mehr isolierte Stoffe zuführen, als er verwerten kann, muss er diese Überschüsse mühsam ausscheiden oder einlagern.
Vor allem bei den fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K) kann es zu einer Speicherung kommen, die bei Megadosen toxische Wirkungen entfaltet (Hypervitaminose). Die Symptome reichen von chronischer Übelkeit bis hin zu Leberschäden. Supplemente dürfen nicht blind, sondern müssen mit Verstand eingesetzt werden.
Blockierte Aufnahme
Extreme Megadosen isolierter Stoffe können die Aufnahme anderer, ebenso wichtiger Nährstoffe im Körper blockieren.
Chemischer Ballast
Viele synthetische Billig-Präparate aus der Drogerie enthalten Füllstoffe, die den Stoffwechsel zusätzlich stark belasten.
Fehlende Co-Faktoren
In der Natur kommen Vitamine immer im Verbund mit Enzymen vor, die dem Körper exakt sagen, wie er sie nutzen soll.

Synthetik vs. Natürliche Matrix.
Es ist fast unmöglich, sich durch Brokkoli oder Äpfel mit Vitaminen zu „vergiften“. Warum? Weil der Körper natürliche Lebensmittel grundlegend anders verarbeitet. Synthetische Pillen hingegen fluten den Blutspiegel oft schlagartig mit isolierten Wirkstoffen.
Studien zeigen, dass extrem hochdosierte Antioxidantien in isolierter Form sogar negative gesundheitliche Effekte haben können. Eine gezielte Ergänzung ist dann ein Segen, wenn sie Lücken schließt. Wichtig ist dabei, auf Produkte zu setzen, die so nah wie möglich an der Natur bleiben.